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Museum der Namenlosen


Das Museum als Institution ist so aufgebaut das es Wissen bewahrt, vermehrt und verteilt. (Außerdem vielleicht noch so tut als könne die Masse dabei partizipieren).

Erst kommt das "Objekt" dann kommen die Persönlichkeiten. Oder ist es umgekehrt? Wie wichtig sind die Gestalter, ihre Namen, wenn es um das Objekt geht? Wie wichtig ist das "WER"? Und warum betreiben wir so einen Fetisch darum? Auch im Bezug auf das "WIR" oder eben das "ICH".

Ein Museum das sich rein am Objekt orientiert, namenlos anonym, ist so etwas wünschenswert? Ist es heute möglich? Gibt es einen Mehrwert, Objekte in dieser Art im Museum zu beschauen?

Bild Museum


Diskussionen

  • Ach, wäre die Sache nur so einfach: Objekte überleben halt, Personen nicht. Und Objekte lassen sich betrachten und auch befragen – über Ihre Erzeuger, Besitzer, über ihre Zeit, in der sie entstanden sind. Insofern stimmt das „Museum der Namenlosen“ nicht. Vielleicht muss man nur den persönlichen Standpunkt gegenüber den Objekten ändern, dann sprechen sie zu uns … 